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| Aktuelle Nachrichten
Jugendpolitik
Bericht über die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 17.08.10 von Maike Carstensen und Jana Meusel (Praktikantinnen der SP) |
 | | Bei der gestrigen Versammlung des Ausschusses wurden die Probleme in der Jugendpolitik behandelt. Dazu gab es einen Bericht von Ilse Friis, die besonders auf die vielen 16-18 Jährigen ohne Berufsabschluss in der Kommune Apenrade aufmerksam machte. Ziel ist, dass 95% der Jugendlichen einen Berufsabschluss erhalten. Dieses hochgesteckte Ziel wurde bislang noch nicht erreicht, denn die Quote liegt momentan bei 89%.
Die fehlenden 6% lassen sich in vier Gruppen einteilen:
1. die psychisch Belasteten 2. die physisch Belasteten 3. die Lernschwachen 4. die Missbrauchsopfer
Diese vier Gruppen anzusprechen ist schwieriger geworden, weil die zuständigen Ansprechpartner nach Kallemosen umgezogen sind. Durch die Nähe des Jobcenters ist das Angebot zwar qualifizierter geworden, der Weg dorthin ist aber zu weit!
In der anschließenden Diskussion wurde festgestellt, dass es mehr arbeitslose Jugendliche gibt als in anderen Altersgruppen. So liegt diese Quote in Süddänemark bei 4,5% unter den 25-29 Jährigen.
Die Ursache dafür findet sich oftmals bei der Einstellung der Jugendlichen. So sehen viele nicht ein, dass eine Ausbildung wichtig für ihre Zukunft ist und lebenslanges Lernen dazugehört.
Ein weiteres Problem ist, dass für fast alle Berufe mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich ist. Stark betroffen sind hierbei die Lernschwachen, die das technische Verständnis, aber nicht die gewünschten Noten mitbringen.
Um dies zu bekämpfen, müssen wir versuchen, die Anforderungen der Betriebe zu ändern und gleichzeitig die Einstellung der Jugendlichen zur Schule zu verbessern.
Wir sollten versuchen, besser auf das soziale Umfeld der Jugendlichen zu achten, um die Probleme früher zu erkennen und effektiv auf diese einzugehen.
Desweiteren sollte nicht unbedingt darauf beharrt werden, die Jugendlichen in der Region zu halten, sondern so gut wie möglich für die Region zu werben, damit auch Jugendliche von außerhalb hierher kommen.
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Die neuen Ausschüsse
Nach den Kommunalwahlen wurde in den Gremien der SP über die Struktur der Ausschüsse diskutiert. Herausgekommen ist zum einen eine neue Struktur für den „Ausschuss für Unterricht, Kultur und Freizeit", die von der Hauptversammlung im April 2010 verabschiedet wurde. Der UKF-Ausschuss wurde aufgelöst. Stattdessen wurde Uffe Iwersen, der bisherige Vorsitzende des Ausschusses, als „Beauftragter für Unterricht, Kultur und Freizeit" eingesetzt. Er wird dem Vorstand Kompetenzteams vorschlagen, die sich dann mit einem speziellen Themenbereich oder Projekt befassen und nach dessen Bearbeitung wieder auflösen. So soll zu jedem speziellen Thema innerhalb der Bereiche Unterricht, Kultur und Freizeit ein neues Team mit den jeweiligen Kompetenzen zusammengestellt werden.
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Die anderen drei Ausschüsse wollten Ständige Ausschüsse bleiben und haben sich personell erneuert.
Der Ausschuss für Finanz- und Wirtschaftspolitik konnte nicht weniger als sechs neue Mitglieder gewinnen. Er hat sich inzwischen mit dem neuen Vorsitzenden Ernst Justus Jessen, Hadersleben, (auf dem nebenstehenden Foto rechts), und dem ebenfalls neuen Stellvertreter, Peter Asmussen, Apenrade, konstituiert.
Auf dem untenstehenden Foto von links nach rechts:
Claudius Schultz, Ekensund Peter Asmussen, Apenrade Henriette Hindrichsen, Sommerstedt Christian Jebsen, Apenrade Karin Søndergaard, Apenrade Gerhard Bertelsen, Sonderburg (es fehlt: Carsten D. Andersen, Tondern)
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Der neue Ausschuss für Finanz- und Wirtschaftspolitik |
Den Ausschuss für Soziales und Gesundheit ergänzen 2 neue junge weibliche Mitglieder: Jeannette Frost und Ana Toft. Vorsitzende bleibt Mary Schneider, Apenrade. Gina Gregersen, Apenrade, wurde wieder zu ihrer Stellvertreterin gewählt.
Auf dem Foto v.l.n.r.:
Jeannette Frost, Apenrade Norbert Horst Klöcker, Apenrade Doris Ravn, Sonderburg Mary Schneider, Apenrade Georg Ullisch, Ruttebüll Annekatrin Ullisch, Ruttebüll Ana Toft, Apenrade Es fehlen: Bent Holt, Tingleff, und Gina Gregersen, Apenrade.
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Auch der Ausschuss für Technik, Umwelt und Raumordnung hat zwei neue Mitglieder gewonnen. Zum Vorsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende, Curt Jacobsen, Eggebek, (auf dem Foto rechts) wiedergewählt. Stellvertreter wurde Andreas Jessen aus Terkelsbüll (auf dem Foto links).
Weitere Mitglieder sind:
Volker Heesch, Hoyer Martin Ritter, Genner Hugo Schmidt, Tingleff Guido Terdenge, Apenrade Reza Shanjani, Hadersleben
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Unterstützt die Protestaktion des SSW für den Erhalt der Uni in Flensburg! Der SSW fordert die Menschen im Norden auf, beim Ministerpräsidenten gegen die Pläne der Haushaltsstrukturkommission zu protestieren, die Universität Flensburg zu einer Pädagogischen Hochschule zurück zu entwickeln. Auf der Homepage www.klauen-weg.de haben alle seit dem 12. Mai die Möglichkeit, sich in eine Protestliste einzutragen und eine Petition an Ministerpräsident Carstensen zu schicken.
„Wenn Peter Harry Carstensen nicht nach Flensburg kommt, dann müssen wir unsere Einwände gegen die Uni-Kürzungen nach Kiel schicken. Auf der Homepage www.klauen-weg.de können alle eine Protest-Email direkt an den Ministerpräsidenten senden.
Ein Rückschnitt der Universität wäre nicht nur fatal für Studierende und Lehrkräfte an der Universität Flensburg, er wäre eine Katastrophe für den gesamten Norden. Deshalb muss die Region aufstehen und der schwarz-gelben Koalition die rote Karte zeigen“, sagt der SSW-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Flemming Meyer.
SP und SSW: Uni in Flensburg muss voll erhalten bleiben | 
| Während eines "Gipfeltreffens" von Schleswigscher Partei (SP) und Südschleswigschen Wählerverband (SSW) in Apenrade hat der SP- Vorsitzende Gerhard Mammen unterstrichen, dass die SP gerade auch im Interesse der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig die Bemühungen u.a. des SSW unterstützt, die Universität Flensburg als vollgültige und eigenständige Uni zu erhalten.
SSW- Vorsitzender Flemming Meyer erklärte, dass seine Partei Sonderburg unterstütze, 2017 Europäische Kulturhauptstadt zu werden. "Sonderburg ist das Zentrum, aber die ganze Region Sønderjylland/ Schleswig muss mit eingebunden werden", so Meyer. Es wurde eine gemeinsame Veranstaltung 2011 zum Thema Sprachen mit dem Titel " Lerne die Sprache Deines Nachbarn kennen" vereinbart.
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Gipfel der Minderheitenparteien mit (v.l.) SP- Sekretär Gösta Toft, SSW- Chef Flemming Meyer, SP- Chef Gerhard Mammen und SSW- Landesgeschäftsführer Martin Lorenz.
Marsch: SP für runden TischTonderner SP-Stadtratsmitglied: »Durch aktuellen Streit viel kaputt gemacht worden« / SP: Lokale Kräfte hören | »Ich befürchte, durch den jüngsten politischen Streit über den Naturschutz in der Tonderner Marsch ist viel kaputt gemacht worden. Im beratenden Ausschuss für die Tonderner Marsch waren sich Behörden, Naturschützer und Bauern schon längst näher gekommen, wie Vogelschutz und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen sind«, erklärt das Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei (SP) in der Kommune Tondern, Jørgen Popp Petersen. Der Landwirt und zweite Vorsitzende des Technik- und Umweltausschusses in Tondern weist darauf hin, dass es ohne Mitwirkung der örtlichen Landwirtschaft in den Kögen bei Hoyer keine naturpflegerische Bewirtschaftung geben werde, die für die bedrohten Vogelarten erforderlich ist. Popp Petersen fordert wie der Ausschuss für Technik und Umwelt der Schleswigschen Partei einen runden Tisch, damit im Dialog eine Lösung gefunden wird. Popp Petersen ärgert sich darüber, dass die Landespolitik versucht, das komplizier-te Thema Naturschutz je nach Ausrichtung für eigene Ziele auszunutzen. Zum neuesten Bericht der staatlichen Umweltforschung DMU meint der SP-Politiker, dass daraus nicht so eindeutig, wie teilweise behauptet, hervorgeht, wie die Brutbestände von Kiebitz, Uferschnepfe und anderen Wiesenvögeln wieder vergrößert werden können. »Es sind wohl recht differenzierte Maßnahmen nötig«, meint er und verweist auf die staatlichen Flächen im Margrethenkoog, auf denen sich die vogelfreundliche Bewirtschaftung erweitern ließe. Und unter Hinweis auf die schwindenden Bestände der Wiesenvögel auch in Deutschland und den Niederlanden erinnert Popp Petersen daran, dass es keine Patentrezepte gibt, wie man den Naturschutz in den Kögen organisieren soll. So weist er darauf hin, dass bei bestimmte Arten Status quo herrscht, andere sogar deutlich zunehmen. Und schließlich, so der SP-Politiker, sollte man erkennen, dass sich die Kritik von Ornithologen- und Naturschutzverband weniger an die Landwirte als an die Behörden richtet, die seit Jahrzehnten für die Vorschriften und die gescheiterten Entschädigungskonzepte zuständig sind. Volker Heesch
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 SP Vorsitzender Gerhard D. Mammen |
Gerhard D. Mammen kündigt Rücktritt Ende des Jahres anUnter dem Motto "Wir erneuern Politik!" tagte am Abend des 13. April im Jugendhof Knivsberg die SP Hauptversammlung. Die etwa 60 Teilnehmer hörten, wie SP Vorsitzender Gerhard D. Mammen am Schluss seines Berichts mitteilte, dass er für eine weitere Periode nicht zur Verfügung steht: „Elf Jahre lang war ich Vorsitzender, sieben Jahre zweiter Vorsitzender unter Peter Bieling und Mitglied im SP-Vorstand seit dem ersten Tag mit der selbständigen SP-Parteistruktur - fast 25 Jahre! Es wird Zeit, dass sich eine oder ein neuer Vorsitzender mit neuen Augen die Sache ansieht.“ Gerhard D. Mammen wird noch bis zum Jahresende im Amt bleiben. Sein Nachfolger wird am 22. November 2010 auf der BDN Delegiertenversammlung gewählt werden. Marit Björn Jessen wurde als zweite Vorsitzende per Akklamation wiedergewählt während die Ausschüsse mit einer Reihe von neuen Mitgliedern besetzt wurden. Die Versammlung beschloss den Ausschuss für Unterricht, Kultur und Freizeit versuchsweise in anderer Form, mit einem Beauftragten und einer Reihe von Kompetenzteams fortzuführen. Des Weiteren wurde der Antrag auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Freien Allianz (EFA) - zunächst mit dem Status als Beobachtermitglied – ohne Gegenstimmen angenommen.
Berichte 2009
Das Rezept war richtig!von Susan Brode, Studentin für „Europäische Studien“ in Chemnitz, z.Zt. Praktikantin bei der SPPräsentation der Kommunalwahl 2009 auf der Sankelmarktagung am 16. Januar 2010.jpg) | 
| Die Neujahrstagung in Sankelmark hat für die Deutsche Minderheit und damit auch für die Schleswigsche Partei Tradition. Zu Beginn des Jahres wird das Resümee der vergangenen 365 Tage gezogen, aber es wird auch vorausgeschaut. Mit Ausnahme von 1993 war die Nachlese der Wahlen bisher weniger Quell der guten Laune (s. Download-Datei: Abb. 1 und 5 am Ende des Textes). Doch diesmal konnte vermeldet werden, dass sich die harte Arbeit auch gelohnt hat. Zwar wussten die meisten Anwesenden, wie die Kommunalwahl im November 2009 für die SP ausgegangen war (s. Download-Datei am Textende, Abb. 2); in Sankelmark konnten die Kommunalvertreter und Spitzenkandidaten nun allerdings detailliert Auskunft über die Zutaten des Erfolgs geben.
(auf dem Foto von links nach rechts: Gerhard D. Mammen, Marit B. Jessen, Harro Hallmann, Kurt Andresen und Rainer Naujeck.)
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 | | Bereits in seiner Rede zum Deutschen Tag im November 2009 hatte SP-Vorsitzender Gerhard D. Mammen in der heißen Phase des Wahlkampfes noch einmal die Marschroute vorgegeben: die Überbietung der 4.300 Stimmen der letzten Kommunalwahl 2005, ein zweites Mandat in Tondern, Umwandlung des stimmlosen Mandats in Hadersleben in ein Mandat mit Stimmrecht; für Sonderburg und Apenrade sollte es vor allem um die Bewahrung des Bestehenden gehen. Dass man am Ende 5.252 Stimmen erreichte, daran haben wahrscheinlich nur die größten Optimisten geglaubt. So wurde das gute Ergebnis der letzten Wahl bestätigt. Nun könne man endgültig von einem positiven Trend sprechen, wie SP-Sekretär Gösta Toft meinte.
Was waren die Gründe für den Erfolg? „Die breite Unterstützung aus der eigenen deutschen Minderheit, ebenso wie originelle Neuerungen waren das Fundament für den Erfolg“, wobei Gerhard Mammen mit den Neuerungen wohl vor allem das Rezeptheft meinte. Dieses beliebte Büchlein aus der Ideenkiste des SP-Kommunikationschefs und Wahlausschussvorsitzenden in Hadersleben, Harro Hallmann, wurde auch von den Kommunalvorsitzenden positiv hervorgehoben. Insgesamt hat sich im Wahlkampf gerade auch das breite Angebot ausgezahlt, das aus einer Mischung aus traditionellen und neuen Elementen bestand, mit der die SP den Wähler ansprach: das Glücksrad, das fiktive Verteilen der kommunalen Haushaltsmillionen; das Verteilen von Flyern … um nur einige zu nennen. Neben einer Aktivierung der Wähler grenzte sich die SP damit gerade auch von anderen Parteien ab und forderte diese implizit auf, den eigenen Wahlkampf kreativer zu gestalten. Natürlich soll an dieser Stelle nicht der „Garant des Erfolges“ vergessen werden, wie der SP Kommunalvorsitzende aus Sonderburg, Rainer Naujeck, Stephan Kleinschmidt bezeichnete. Ein Blick auf die Zahlen spreche für sich. (s. Download-Datei unten, Abb. 3). Allerdings schickte Rainer Naujeck auch gleich hinterher, dass an dem persönlichen Erfolg die gesamte SP-Mannschaft beteiligt war. Doch auch etwas anderes wird beim Betrachten der Statistiken deutlich und wurde von vielen Beteiligten als ein weiterer Erfolgsfaktor identifiziert: die breite Kandidatenliste. Gerade dass die Kandidaten aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Milieus kamen, erleichterte die Identifizierung des Wählers mit den SP- Kandidaten und sorgte dafür, dass jede soziale Gruppe sich angesprochen gefühlt haben dürfte. Eine weitere Zutat des Erfolgs ist der Einfallsreichtum, mit dem der Wahlkampf geführt wurde.
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| Davon zeugen nicht nur das Rezeptheft, sondern auch der preisgekrönte Rap „Det' Vos“, der gerne nochmal nachgehört werden darf (im Menu oben anklicken: dansk/synnejysk). Während der Präsentation Gösta Tofts zeigte sich, dass der von den jungen Leuten initiierte Rap nicht nur bei der jungen Generation gut ankam. Auch die Füße der junggebliebenen Nordschleswiger konnten sich dem Rhythmus nicht entziehen.
Gab es bei all den positiven Meldungen auch Probleme und Erkenntnisse für den nächsten Wahlkampf? Keine Probleme, wohl aber Herausforderungen: Während in Sonderburg mehr deutsche Staatsbürger mobilisiert werden konnten als bei der Wahl zuvor, gibt es gerade in der Kommune Apenrade, in dem die meisten deutsche Staatsbürger und BDN-Mitglieder zu Hause sind, noch ungenutztes Potenzial, folgerte Kurt Andresen. Eine andere Herausforderung der Zukunft wird die Erneuerung nach innen sein. Hier gilt es vor allem, die Jüngeren noch mehr zu integrieren. Aber auch bestehende Strukturen (z.B. die Gremien) sollen überdacht werden, resümierte Gösta Toft in seinem Beitrag. Zuletzt wäre da noch ein längst bekanntes Problem (der SP) zu nennen: die Frauen. Obwohl weibliche Kandidaten nicht zwangläufig mehr Wählerinnen an die Urnen locken, sind sie doch innerhalb der Bewerberriege deutlich unterrepräsentiert (Frauenanteil 2005: 17 von 74 und 2009: 17 von 67). Über zukünftige Erfolge entscheidet allerdings vielmehr als das Schielen nach Quoten. Letztlich ist Partizipation und Engagement aller der Garant für weitere tolle Ergebnisse. Gerade der jüngste Erfolg ist ein Beispiel dafür.
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Hier könnt ihr auch Susanne Brodes Referat einsehen, das sie auf der Hauptversammlung halten wird. Es geht um die "Politische Partizipation auf europäischer Ebene am Beispiel der Schleswigschen Partei".
Rückblick auf das Jahr 2009 & Ausblick auf das Jahr 2010Gerhard D. Mammen, Vorsitzender der Schleswigschen Partei |
 |  | Im Jahresausblick im vergangenen Jahr hatten wir folgendes Ziel angepeilt: „Wir wollen einen politischen Erfolg bei den Kommunalwahlen 2009 erreichen. Das können wir schaffen.“ Wir haben es geschafft! Mit 5252 Stimmen haben wir mehr als 20% Stimmen dazu gewonnen und das beste Wahlergebnis seit 25 Jahren erreicht.
Zum Jahreswechsel 2009 hatten wir uns folgende Mandatsziele gesetzt: „ Wir werden im kommenden Jahr alles daran setzen, das 32. Mandat in Hadersleben gegen ein vollgültiges Mandat mit Stimmrecht einzutauschen. Auch in den anderen Kommunen ist mehr drin. Mit der guten Spitzenmannschaft in Tondern ist ein zweites Mandat möglich. Wenn wir vor Ort präsent sind, werden wir es auch schaffen, die Stimmenzahl in Sonderburg und Apenrade zu verbessern und unseren politischen Einfluss zu sichern.“ Diese Ziele haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Wahlbündnispartnern Kristendemokraterne und Radikale Venstre erreicht. In Sonderburg haben wir mit Stephan Kleinschmidt an der Spitze ein ganz hervorragendes Ergebnis zu verbuchen, aber auch in den anderen Kommunen konnte die SP Stimmen dazu gewinnen, obwohl die Wahlbeteiligung niedriger war als 2005.
Ich möchte allen Kandidaten und Wahlhelfern für ihren aktiven Einsatz danken. Wir wussten aber nur allzu gut, dass wir auch die Hilfe und Unterstützung aller Minderheitenvereine und Organisationen benötigten, um dieses Ergebnis zu erreichen. Diese Unterstützung haben wir in Form von Sponsoring, Unterstützerannoncen und Empfehlungsschreiben bekommen. Danke! So konnten viele Wähler aus der Minderheit zurück gewonnen werden. Mit unserem regionalen Einsatz für Nordschleswig haben wir es aber auch geschafft, neue Wähler hinzu zu gewinnen. Dies ist nicht zuletzt der gezielten und geglückten Wahlkampagne im Haus Nordschleswig zu verdanken. Geholfen hat hier ganz sicherlich auch die tatkräftige Empfehlung von Wähler zu Wähler.
Das gute Wahlergebnis haben unsere Politiker in den Konstituierungsverhandlungen nach der Wahl in konkreten politischen Einfluss umgewandelt. Schon in der Wahlnacht, aber auch in den Tagen danach wird um die Posten in den Ausschüssen verhandelt. Wir haben mit 5252 Stimmen drei Ausschussvorsitzende in drei Kommunen erreicht und auch unsere Wünsche im Übrigen gut umsetzen können. In den Kommunen tragen auch die Konstituierungsabsprachen die deutliche Handschrift der Schleswigschen Partei. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um unsere kommunal- und regionalpolitischen Ziele in den kommenden vier Jahren gut umsetzen zu können. Die Zusammenarbeit der vier Kommunen in Nordschleswig und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden wir besonders hoch prioritieren. Im Bereich der Minderheitenpolitik werden wir unser Augenmerk weiterhin auf die deutschen Kindergärten und Tagesstätten richten. Die Harmonisierungsbestrebungen in den Kommunen werden auch uns betreffen.
Die Schleswigsche Partei steht intern vor der Herausforderung, sich zu erneuern. Dies gilt auch auf der personellen Ebene. Wir haben mit den jungen Spitzen die Möglichkeit, neue Akzente zu setzen. Bei der Generalversammlung der jungen Spitzen im Februar vergangenen Jahres wurde mit Jasper Andresen als Vorsitzendem und einem erneuerten Vorstand eine ganz junges Team gewählt, das sich bei der Kommunalwahl bereits sehr gut bewährt hat. Wenn wir die jungen Leute mit unserer Politik erreichen wollen müssen wir uns verstärkt darum bemühen, mit eine moderne Kommunikationsplattform zu schaffen. Hier haben wir ganz sicher Nachholbedarf. Die interne Erneuerung muss auch bei der SP-Hauptversammlung 2010 fortgesetzt werden. Wir brauchen eine personelle Erneuerung, wenn wir den positiven Trend fortsetzen wollen. Deshalb möchte ich darum bitten, dass sich alle dazu Gedanken machen, damit wir schon im kommenden Frühjahr personelle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wahl 2013 schaffen können.
Wir freuen uns auf die inhaltlichen Herausforderungen und politischen Debatten des kommenden Jahres. Dazu gehört auch die Frage, wie unser politisches Engagement auf der europäischen Ebene aussehen soll. Wir hoffen sehr, dass der europäische Integrationsprozess mit dem Lissabonvertrag wieder ins Rollen kommt. Dabei wollen wir sichern, dass unsere Interessen im Bereich der Minderheitenpolitik in Europa und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit berücksichtigt werden. Wir müssen unsererseits die Frage beantworten, in welcher aktiven Rollen wir uns als moderne Minderheiten- und Regionalpartei einbringen wollen. Wir wollen die politischen Fragen der Zukunft im kommenden Jahr offen und aufgeschlossen diskutieren.
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Bestes SP Ergebnis seit 24 Jahren |  | | Bei der Kommunalwahl am 17. November hat die Schleswigsche Partei das beste Ergebnis seit 1985 erreicht. Angebahnt hatte sich der Erfolg schon am Nachmittag, als der SPitzenklasse-Rap den landesweiten Wahlmelodie-Grandprix souverän gewann.
Nach der zweiten Auszählung liegt die SP bei 5.252 Stimmen in Nordschleswig. Das entspricht einem Plus von 954 Stimmen (+ 22 %).
Die höchsten Zuwächse gab es in Sonderburg (+74 %), wo Stephan Kleinschmidt 1.276 persönliche Stimmen bekam, und in Hadersleben (+41 %). In Sonderburg war das mehr als genug, um Stephan Kleinschmidt erneut das vollgültige Mandat zu sichern, und in Hadersleben kann Uwe Jessen ab Januar 2010 nun auch mit abstimmen – mit 623 Stimmen wurde die SP im Wahlbündnis größte Partei und erlangte damit das vollgültige Mandat.
In Tondern bedeutete ein Plus von 33 Stimmen, dass mittels des Wahlbündnisses das 2. Mandat errungen werden konnte. Zukünftig sitzt neben Veteran Carsten Dinsen Andersen auch Jørgen Popp Petersen mit am Tisch. In Apenrade ist die SP weiterhin mit zwei Mandaten vertreten. Für den scheidenden Hinrich Jürgensen wird neben Erwin Andresen nun auch Kurt Andresen dabei sein.
Die untenstehende Tabelle (siehe: Interna - Download) zeigt Stimmenzahlen und Entwicklung. Umseitig findet sich eine Übersicht über die 15 SP Kandidaten mit den meisten Stimmen und ihrem Anteil an den Stimmen der jeweiligen Kommune.
Aktuelle Informationen auch über die Verhandlungen in den Kommunen: www.nordschleswiger.dk
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